SoliLa Landbesetzung geräumt!

  • Mai 13, 2013 13:12

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UPDATE: Die Fläche am Drygalskiweg 49 ist am Morgen des 14 Mai geräumt worden. Hier dazu die Presseaussendung von SoliLa.

Ursprünglicher Post:
SoliLa Landbesetzung weiter räumungsbedroht!

Am 4. Mai wurde eine brachliegende Fläche im Donaufeld (Drygalskiweg 49, 1210 Wien) besetzt, um dort solidarische Landwirtschaft (dafür steht der Name SoliLa) zu betreiben. Inzwischen hat die Initiative SoliLa einen neuen Blog – solila.blogsport.eu, auf dem sich die neuesten Infos finden. Im ursprünglichen Aufruf heißt es

SoliLa steht […] weiterhin für die Aneigung der Lebensmittelproduktion, bedürfnissorientiert, lokal, antikapitalistisch. Wir wollen ein gemeinschaftlich-nachbarschaftliches Projekt aufbauen, in dem lokal Gemüse angebaut wird, durch das Grün- und landwirtschaftliche Flächen in der Stadt erhalten werden, und das ein emanzipatorischer Ort sein möchte, der den Austausch und die Weitergabe von dissidentem Wissen ermöglicht.

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Pizza Info Flyer

  • Mai 6, 2013 20:10

The newest info flyer of the Pizzeria Anarchia in Vienna:

Die Anfänge:

Die Pizzeria Anarchia ist ein Hausprojekt in der Mühlfeldgasse 12 in Wien, das seit Ende November 2011 besteht, und das nun akut räumungsbedroht ist. Die Eigentümer des Hauses, Avner Motaev und Nery Alaev von der Castella GmbH, boten anfangs eine zeitlich befristete, unentgeltliche Nutzung vorerst bis März, dann bis Juni 2012 an. Zwar sprachen sie von sozialer Motivation. Da sich in dem Haus aber noch mehrere Altmieter_innen befanden, war ihre eigentliche (und inzwischen vor Gericht zugegebene) Intention die angestammten Bewohner_innen zu vertreiben, bald offensichtlich. Denn diese waren mit rechtlichen Mitteln schwer herauszubekommen, und ließen sich auch nicht durch Einschüchterung und Sabotage am Haus zum Auszug bewegen.

Trotz dieser äußerst widersprüchlichen Ausgangslage entschieden wir uns, das Wagnis einzugehen. Wir wollten versuchen die AltmieterInnen zu schützen und gemeinsam gegen die Machenschaften der Eigentümer vorgehen. Gleichzeitig war klar, dass die meisten von uns am Ende der legalen Zeit nicht gehen wollen. So platzierten wir uns mitten auf einer der vielen Fronten, an denen Gentrifizierung passiert, im vollen Bewusstsein, dass die Eigentümer uns für ihre Profitinteressen einspannen wollten. Es war von Beginn an unsere Absicht, den “Spieß” umzudrehen. Mitten im unter starkem Gentrifizierungsdruck stehenden 2. Bezirk, konnten wir so einen Anker setzen, um im voranschreitenden Verdrängungsprozess zu intervenieren.

Viele von uns waren zu diesem Zeitpunkt wohnungslos, und so war der Schritt auch eine Möglichkeit der Selbstemanzipation vom Zwang, Miete zu zahlen, ohne sich von den dürftigen Almosen-Einrichtungen von Staat und Kirche abhängig zu machen, die ohnehin nur Menschen mit dem “richtigen” Pass offen stehen. Die Anfangszeit war nicht einfach, viele Leute die sich großteils vorher nicht kannten wurden zusammengewürfelt, und es dauerte ein paar Monate, bis sich ein funktionierendes Kollektiv herausbildete.

Als offenes Kollektiv versuchen wir einen freien, sozialen und kulturellen Ort zu schaffen, in welchem verschiedene Arten von Veranstaltungen und offenen Diskussionen stattfinden können.

Aktivitäten:

Seit Ende Februar 2012 gibt es jeden Sonntag eine Volxküche mit Pizza aus unserem Steinofen. Essen und Getränke gibt es immer gegen freie Spende, wobei uns wichtig ist, dass auch Menschen die kein Geld haben nicht ausgeschlossen werden. Wenig später etablierten sich die “Filme unter der Hand” jeden Dienstag, bevorzugt werden politische Filme, Dokus und Raritäten gezeigt. Es gibt einen Kost-Nix-Laden mit Klamotten und anderen nützlichen Dingen und einen Info-Laden mit einer kleinen Bibliothek. Um diese auch an weiteren Tagen zugänglich zu machen, ist die Pizzeria seit ein paar Monaten auch immer Freitag nachmittags geöffnet. Seit September 2012 finden mehr oder weniger regelmäßig Diskussionen oder Infoveranstaltungen an den Pizza-Sonntagen statt. Die Bewohner_innen und andere Nutzer_innen organisierten am 1. Mai 2012 und 2013 ein großes Straßenfest mit dem Namen „Was ihr wollt…“. Auch 2014 ist eine Fortsetzung geplant. . Seit dem Sommer gibt es monatliche Demos unter dem Motto “Die Scheiß-Miete ist zu hoch!”, bei denen auch immer wieder andere Themen wie Kritik an Rassismus oder der Gefängnisgesellschaft behandelt wurden.

Mit Ende der Vertragslaufzeit wurde eine Kampagne gestartet, bei der die Methoden der Eigentümer offen gelegt wurden. Wir veröffentlichten einen eigenen Beitrag im Augustin, einer von meist wohnungslosen Menschen verkauften Straßenzeitung, und luden ausgesuchte Journalist_innen zu uns ein, um die Situation zu erklären. Die Zusammenarbeit mit Mainstream-Medien ist immer eine heikle Sache, zu diesem Zeitpunkt schien uns aber eine gewisse Öffentlichkeit zum Schutz vor Übergriffen angebracht, außerdem war das Thema Verdrängung durch „Aufwertung“ in Wien bisher kaum diskutiert worden.

Die Machenschaften der Castella GmbH:

Was wir inzwischen über die Methoden von Motaev und Alaev in diesem und anderen Häusern herausgefunden hatten, würde genügend Stoff liefern für ein kleines HowTo-Handbuch für Immobilienspekulation: Mitten im Winter die Fenster am Gang ersatzlos ausbauen lassen; das Gas oder auch das Wasser abdrehen; regelmäßige Besuche zu späten Abendstunden, teils durch die Eigentümer selbst, teils durch Handlanger, die gleich einen Kampfhund mitbringen; Hereindrängen in Wohnungen und die Aufforderung, sofort den Schlüssel abzugeben; Öl und Buttersäure, manchmal auch einfach nur Müll in Gang und Treppenhaus; immer wieder die Drohung, das Haus würde sehr bald zusammenbrechen; Kanalisation verstopfen, so dass das Abwasser im Hof steht; Beschmierungen genau an den Wohnungstüren der Mietparteien, die nicht über einen Auszug mit den Eigentümern verhandeln wollen; Beschattung von Mieter_innen durch Privatdetektive; Kündigungsklagen mit abstrusen Begründungen, bei denen die meist weniger rechtskundigen und weniger finanzstarken Mieter_innen ihre Unschuld beweisen müssen; Drohung mit Anzeigen nach dem Mafiaparagraphen usw.

Die Eigentümer der Pizzeria kaufen ausschließlich Häuser, in denen noch wenige Menschen mit meist unbefristeten und billigen Mietverträgen wohnen. Diese sind relativ gesehen billig, weil sich andere Eigentümer vorher meist schon die Zähne an ihnen ausgebissen haben. Motaev und Alaev sind mit ihren mindestens acht verschiedenen GmbHs auf die “Bestandsfreimachung” spezialisiert, sie kümmern sich um die letzten Schritte der Entmietung und verkaufen die Wohnungen dann einzeln, meist als Eigentumswohnungen. Ein Geschäftsmodell, das hohe Profite verspricht, wenn es funktioniert. Auf unsere Kampagne folgte eine ganze Reihe an Artikeln zum Haus in der Mühlfeldgasse und zur Castella GmbH sowie weiteren Firmen von Motaev und Alaev.

Wir sollen gehen…

Am 2. August 2012 schließlich versuchten die beiden mit Hilfe von etwa einem Dutzend Bauarbeitern, zwei Privatdetektiven und einem Schlosser, die vom Pizzeria-Kollektiv genutzten Räumlichkeiten zu räumen und den Eingang der Pizzeria zu zu mauern. Unterstützer_innen wurden mobilsiert, es gab ein ewiges hin und her, bei dem mehrfach brutale Gewalt seitens der Eigentümer und ihrer Handlanger angewendet wurde. Nach über zwölf Stunden gaben sie jedoch auf. Für eine Weile danach gab es noch mehrfach Sabotagen an der Stromanlage, zweimal wurde auch wieder versucht, Schlösser auszutauschen, doch dann kehrte vorerst Ruhe ein.

Auf diesen Räumungsversuch folgte wieder einiges an für die Eigentümer negativer Presse, und wenig später wurden alle Räumungsklagen gegen Altmieter_innen in Häusern von Motaev und Alaev zurückgezogen. Ein Teilerfolg, wobei sich zeigen wird, von welcher Dauer. Nun wurde allerdings die Auseinandersetzung mit dem Pizzeria-Kollektiv vor Gericht getragen. Scheinbar wollten sie erstmal die größten Störenfriede los werden, bevor sie mit der Verdrängung der Altmierer_innen möglichst unbeobachtet weitermachen können. Mehrfach wurde eine Vertagung erreicht und der Prozess zögerte sich hinnaus. Ende Januar 2013 war allerdings der letzte Termin, wobei der Richter anbot, sich in einem gerichtlichen Vergleich bei gegenseitigem Forderungsverzicht über ein Auszugsdatum zu einigen und gab dafür einen Monat Zeit.

Inzwischen ist ein schriftliches Urteil eingelangt, dass den Eigentümern Recht gibt. Zwar gehen wir noch mal in Berufung, sind uns aber bewusst, dass eine baldige Abweisung sehr wahrscheinlich ist. Danach werden die Eigentümer wohl relativ schnell einen Räumungsbescheid bekommen. Konkret kann das eine Räumung ab Mitte Juni 2013 bedeuten.

…aber wir bleiben!

Wir haben uns dagegen entschieden, mit den Eigentümern eine Einigung zu suchen, da wir mit diesen Leuten keine Abkommen mehr treffen wollen. Stattdessen werden wir im Haus bleiben, bis die Staaatsgewalt kommt, um das Eigentumsrecht durchzusetzen und uns mit Gewalt hinaus zu befördern. Wir freuen uns dabei über jede Gesellschaft, Besuche und Unterstützung und werden natürlich versuchen, die Räumung scheitern zu lassen. Dafür wird Hilfe von außen bitter nötig sein.

Haltet euch und andere auf dem Laufenden, nehmt mit uns Kontakt auf, organisiert Soli-Aktionen, kommt vorbei, und vor allem:

Kommt alle zur Räumung am Tag X!

Wir bleiben alle!

Kontakt:

pizza.noblogs.org

muehlfeldgasse12 {at} riseup.net

Mühlfeldgasse 12 / 1020 Wien

+43 680 24 23 453

Pizza Info Flyer text in english

Pizza stays!

How it started…

The Pizzeria Anarchia is a house project located at the Mühlfedgasse 12 in the second district in Vienna. It exist since November 2011 and is now in danger of eviction. At that time, the two owners of the house, Avner Motaev and Nery Alaev, owners of Castella GmbH, offered a temporary use free of charge, first until March, later until June 2012. Even though they claimed to be motivated by social responsibility, it became quickly obvious that their real motivation (which they admitted in front of the judge by now) was to scare away the remaining tenants. Due to their permanent rent contracts, it was nearly impossible to displace them by juridical means, and they also couldn’t be persuaded to move out by the sabotage and intimidations made by the owners.

In spite of these quite contradictory conditions, we decided to take the chance. Our goal was to protect the remaining tenants and to collectively resist against the brutal business practices of the owners. At the same time, it was clear that most of us didn’t have the intention to leave the house after the end of the legal time given in the contract. This way, we placed ourselves amidst one of the many fronts of gentrification, being completely aware of the owner’s intention to use us for their own profit interests. From the beginning it was our plan to turn the tables. In the middle of the Viennese second district, which is under strong gentrification pressure, we put an anchor to intervene in the ongoing process of displacement.

Many of us were homeless at this time and, therefore, this step was also a possibility to emancipate oneself from the constraint to pay rents, without being dependent on the meagre charity institutions of state and church, which are open only for people with the “right” passport anyway. The start of the project was not easy, many people didn’t know each other beforehand and it took some months until a functioning collective emerged.

As an open collective, we try to create a free, social and cultural space in which different forms of events and open discussions can take place.

What we do:

Since the end of February 2012 a “People’s Kitchen” with pizza from our woodfire stone-oven takes place every Sunday. Food and drinks are always given for a free donation, while it is important for us that also people without money are not being excluded Some time later, the “Filme unter der Hand” (underhand movies) was established, where political movies, documentaries and rare movies are being shown every Tuesday. There is a free shop with clothes and other useful things and there is an info-shop with a small library. To open them for the public also on other days of the week, the Pizzeria is also open on Friday afternoons since some months. Since September 2012, discussions and information meetings take place more or less regularly on the Pizza Sundays. Inhabitants and other users of the Pizzeria organised a big street party on May 1st 2012 and 2013 with the name “What you want…”. It is planned to be repeated in 2014. Since summer there are monthly demonstrations with the slogan “The damn rent is too high!” where topics such a the critique of racism or the prison society are equally given attention to.

With the expiration of the contract we started a campaign where the methods of the owners where revealedbe revealed. We published an article in the Augustin, a street newspaper sold by mainly homeless people, and invited selected journalists to explain them the situation. Even though the collaboration with mainstream media is a delicate issue, we thought it to be appropriate in that situation in order to create a certain public attention for protection against assaults. Also, the topic of displacement by “upgrading” was so far rarely discussed in Vienna.

The business practices of the Castella GmbH

If we collected everything we have by now found out about the methods of Motaev and Alaev in our and other houses, we could easily write an extensive manual for real estate speculation: Removing, without replacing, the hallway windows in winter, turning off the gas or water supply, regular visits late in the evening, sometimes by the owners themselves, sometimes by their henchmen with a fighting dog at the leash, intruding apartments and requesting to hand over the keys, oil and butanoic acid spilled in the staircases, sometimes simply garbage piles in hallway and staircase, over and over again the threat that the house will collapse soon, blocking of the canalisation, so that the waste water is flooding the courtyard, scribblings exactly at the apartment doors of the tenants who do not want to negotiate their removal with the owner, snooping of tenants by private detectives, lawsuits to force a cancellation of contracts with absurd reasons, where the mostly less legally trained and less financially strong tenants have to prove their innocence, threats to press charges of creating a criminal organisation and so on.

The owners of the Pizzeria only buy houses where a few remaining people with mainly permanent and low priced rent contracts live in. These houses are relatively cheap, because other owners already tried to crack these hard nuts. Motaev and Alaev, using at least eight different companies, have specialised in this so called “freeing of inventory”, they deal with the last steps of “de-renting” and sell the apartments individually, mostly as owner-occupied flats. If it works out, this business model promises high profits. As a result of our campaign, a whole series of articles was published discussing the house in the Mühlfeldgasse as well as the Castella GmBH and other companies of Motaev and Alaev.

They want us to leave…

On August 2nd 2012 the two owners, supported by a dozen of construction workers, two private detectives and a locksmith, eventually tried to evict on their own account the parts of the house used by the Pizzeria-collective and to close the entrance of the Pizzeria by putting up a stone wall. Supporters were mobilised, there was a long lasting back-and-forth, where several times the owners and their henchmen used brutal violence. However, after more than twelve hours, they capitulated. Subsequently, several sabotages of the power supply and attempts to exchange the door-locks followed, but after a while it got quiet.

After this eviction-attempt the owners had to face bad news in the press again, and after some time, all eviction lawsuits against remaining tenants in their houses were withdrawn from court. A partial success, but time will show, for how long. But then, the conflict with the Pizzeria-Collective went to court. Apparently, they first tried to get rid of the most annoying troublemakers, before going on with the displacement of the regular tenants as unwatched as possible. Repeatedly, the trial was postponed. At the end of January 2013 though, we had the last hearing. The judge offered to give us one month time to negotiate a mutual agreement with the owners.

By now, we have received a written verdict in favour of the owners. We are making an appeal, but are aware that it’s very likely to be refused quite soon. After that the owners will be allowed to evict the house legally with support of the authorities. Concretely, this means that the Pizzeria is in danger of eviction beginning in the middle of June 2013.

…but we will stay!

We have decided to not try to reach a mutual agreement with the owners, because we do not want to make any deals with them anymore. Instead, we will stay in the house, until state authority will come to enforce private property rights and to violently evict us. We are very happy about every form of visits and support, and we will certainly try to make the eviction fail. For this, we will urgently need any form of support from outside.

Keep yourself and others up-to-date about our situation, contact us, organize solidarity actions, come by for a visit, and most of all:

Come to the eviction on day X!

We will not retreat!

Contact:

pizza.noblogs.org

muehlfeldgasse12@riseup.net

Mühlfeldgasse 12 / 1020 Wien

+43 680 24 23 453

 

Pizza Info Flyer Français

Au départ :

La Pizzeria Anarchia, sise à Vienne, Mühlfeldgasse 12, est occupée depuis novembre 2011. Ce projet d’habitation est aujourd’hui menacé d’expulsion. Les propriétaires de l’immeuble, Avner Motaev et Nery Alaev de la société Castella, ont d’abord proposé une occupation gratuite à durée déterminée jusqu’au mois de mars, puis jusqu’au mois de juin 2012. Ils invoquaient des « motivations sociales». En fait, étant donné que plusieurs ancienNEs locataires n’avaient pas encore quitté leur appartement, leur véritable intention (qu’ils ont d’ailleurs admise plus tard au tribunal) était plutôt d’expulser ces derniers le plus vite possible. Il était en effet difficile de déloger ces locataires embarrassantEs par des voies juridiques, lesquels ne se laissaient pas non plus abattre par les intimidations et le sabotage dans l’immeuble.

 

Malgré cette situation de départ extrêmement contradictoire, nous nous sommes décidés à tenter l’aventure. Nous voulions essayer de protéger les ancienNEs locataires et combattre avec eux les machinations des propriétaires. En même temps, il était évident que la plupart d’entre nous ne partiraient pas une fois le délai légal expiré. Nous nous engagions donc sur l’un des nombreux fronts où la gentrification fait rage, tout en étant pleinement conscients que les propriétaires voulaient nous instrumentaliser pour faire fructifier leurs profits. Dès le début, notre intention était de leur renvoyer la balle. C’était l’occasion pour nous de jeter une ancre au centre du 2ème arrondissement, quartier des plus assaillis par la gentrification, afin d’intervenir directement sur ce processus d’évictions galopant.

A l’époque, beaucoup d’entre nous n’avions pas de domicile fixe; cela représentait donc également pour nous la possibilité de nous émanciper de la contrainte de devoir payer un loyer, sans toutefois devenir dépendant des aumônes étatiques ou ecclésiastiques, lesquelles restent d’ailleurs inaccessibles aux personnes qui ne possèdent pas le «bon» passeport. Les premiers temps ne furent pas simples: beaucoup de gens qui ne se connaissaient pas à l’origine se sont retrouvés ensemble, et il a fallu quelques mois pour qu’un collectif efficace prenne forme.

En tant que collectif ouvert, nous tentons de cultiver un espace libre, où différentes sortes de présentations culturelles ou sociales et de discussions publiques puissent émerger.

 

 

Activités:

 

Depuis Février 2012, il y a une bouffe populaire tout les dimanches, où chacun peut cuire des pizzas dans notre four en pierre et ammener ses ingrédients. La nourriture et les boissons sont toujours à prix libre; il est également important pour nous que les personnes sans le sou ne soient pas non plus exclues. Quelque temps après, les «films sous le manteau» ont commencé: chaque mardi, des films politiques, des documentaires ou des raretés sont projetés. Il y a un free shop avec des vêtements et d’autres choses utiles, un info-shop et une petite bibliothèque. Afin qu’ils soient plus souvent accessibles, la Pizzeria est également ouverte au public les vendredi après-midi, et ce depuis quelques mois. Depuis septembre 2012, des discussions et des présentations ont régulièrement lieu les dimanches. Lorsque les journées deviennent plus longues et plus chaudes, nous nous approprions l’espace devant l’immeuble, par exemple en déjeunant sur le trottoir, de façon à ce que notre quotidien s’intègre davantage à notre environnement. Les premiers mai 2012 et 2013, les habitants et d’autres habitués du lieu ont organisé une grande fête de rue dénommée «Ce que vous voulez…». Une suite est d’ailleurs prévue pour 2014… Depuis cet été, il y a des manifestations mensuelles avec pour devise: « Le foutu loyer est trop cher ! », lors desquelles d’autres thèmes tels que la critique du racisme ou de la société sécuritaire sont constamment traités.

Dès l’échéance du contrat, nous avons lancé une campagne afin d’exposer publiquement les méthodes des propriétaires. Nous avons publié un article dans l’ « Augustin », un journal de rue distribué majoritairement par des personnes sans domicile, et nous avons invité chez nous des journalistes préalablement choisis pour expliquer la situation. La collaboration avec les mass media est toujours une chose délicate, mais il nous a semblé opportun, à ce moment-là, de rendre la chose publique afin de nous protéger d’éventuels actes de violences. Le thème des expulsions à cause de la « revalorisation » d’immeubles ou de quartiers n’avait d’ailleurs été que très peu discuté jusqu’alors à Vienne.

 

Les procédés de la société Castella :

Ce que nous avons entre-temps découvert sur les méthodes de Motaev et d’Alaev, que ce soit dans cet immeuble ou dans d’autres, serait suffisant pour rédiger un petit manuel de spéculation immobilière: faire démonter la fenêtre du couloir en plein hiver sans la remplacer ; couper le gaz ou l’eau ; des visites régulières en fin de soirée, tantôt par les propriétaires eux-mêmes, tantôt par un larbin accompagné de son chien de combat ; pénétrer dans des appartements en exigeant que les clefs soient remises sur le champ ; déverser de l’huile et de l’acide butyrique, parfois simplement des déchets, dans les couloirs et les cages d’escalier ; toujours la même menace, selon laquelle le bâtiment devrait bientôt s’effondrer ; boucher les canalisations, de telle manière à ce que les eaux usées stagnent dans la cour ; barbouiller les portes des appartements des locataires qui ne sont pas prêts à négocier leur déménagement ; filature des locataires par un détective privé ; avis de résiliation avec justifications obscures qui forcent les locataires les moins avertis et les plus démunis à prouver leur innocence ; menace avec mention du paragraphe 278a (organisation criminelle) etc.

Les propriétaires de la Pizzeria achètent exclusivement des immeubles où ne vivent plus que quelques personnes avec, pour la plupart, des loyers bon marché et à durée indéterminée. Ces maisons sont relativement bon marché, parce qu’en général d’autres propriétaires se sont déjà cassé les dents sur leurs occupants. Les (au moins) huit sociétés de Motaev et Alaev sont spécialisées dans la « Bestandsfreimachung » (en gros, faire place nette), elles s’occupent de la dernière phase avant l’expulsion des locataires pour ensuite revendre les appartements un par un. Une méthode commerciale très prometteuse en terme de profit, si tant est qu’elle fonctionne. A la suite de notre campagne, de nombreux articles concernant le bâtiment de la Mühlfeldgasse, la société Castella et d’autres entreprises de Motaev et Alaev ont été publiés.

Nous devrions partir…

Le 2 août 2012, avec l’aide d’une douzaine d’ouvriers, de deux détectives privés et d’un serrurier, les deux propriétaires ont tenté d’expulser les locaux occupés par le collectif de la Pizzeria et de murer l’entrée. Du soutien a été mobilisé, il y eut un constant va-et-vient, durant lequel les propriétaires et leurs larbins ont a plusieurs reprises été violents et brutaux. Après plus de douze heures, ils abandonnèrent. Après quoi il y eut encore des sabotages réitérés de l’installation électrique et deux tentatives de changer la serrure, puis un retour au calme.

Suite à cette tentative d’expulsion les propriétaires ont à nouveau eu mauvaise presse et, peu après, toutes les demandes d’expulsion concernant les ancienNEs locataires des immeubles détenus par Motaev et Alaev furent retirées. Un succès partiel, mais de courte durée. A partir de ce moment, le conflit avec le collectif de la Pizzeria a été porté devant le tribunal. Apparemment, ils souhaitaient se défaire des trouble-fêtes afin de pouvoir continuer l’éviction des ancienNEs locataires sans trop se faire remarquer. Le procès a été reporté à plusieurs reprises. Et pourtant, lors de la dernière audience en janvier 2013 le juge proposa que nous nous accordions mutuellement dans un arrangement judiciaire sur une date de départ et laissa un mois délai.

Entre-temps, un jugement par écrit donnant gain de cause aux propriétaires est tombé. Nous faisons appel, tout en sachant qu’il sera très probablement vite rejeté. Après quoi les propriétaires recevront relativement rapidement une autorisation d’expulsion. Cela signifierait concrètement une expulsion à partir de mi-juin 2013.

mais nous restons !

Nous avons refusé de chercher un accord avec les propriétaires parce que nous ne voulons plus rien conclure avec ces gens. Au contraire, nous resterons dans la maison jusqu’à ce que les forces étatiques viennent imposer la propriété privée et nous sortir avec violence. Nous nous réjouissons de chaque visite, de chaque compagnie et de chaque soutien. Bien sûr, nous essaierons de faire échouer l’expulsion. Pour ce faire, de l’aide extérieure sera absolument nécessaire.

Tenez-vous au courant, prenez contact avec nous, organisez des actions de solidarité, passez nous voir et, avant tout :

Venez tous à l’expulsion le jour J !

Nous restons tous !

 

 

Contact :

 

pizza.noblogs.org

muehlfeldgasse12 {at} riseup.net

Mühlfeldgasse 12 / 1020 Wien

+43 680 24 23 453

 

Pizza Info Flyer norsk

PIZZA FORBLIR!

Begynnelsen:

Pizzeriaen Anarchia er et husprojekt i Mühlfeldgasse 12 i Wien. Det bestaar siden slutten av November 2011 og er naa akkut truet utkastelse. Eierne av huset, Avner Motaev og Nery Alaev fra Castsella Gmbh, tilbudde i begynnelsen en begrenset, gratis bruker först til Mars, senere til Juni 2012. De snakket om «sosial motivasjon». Men fordi det var noen leietakerne som bor der siden lenge, var deres egentlig intensjon (noe som de tilga i retten senere) – aa drive ut de opprinnelige beboere – snart aapenbart. Disse beboere var ikke til aa bevege ut met juridiske midler og heller ikke gjennom skremming og sabotage.

Til tross av denne motstridende innledende situasjon bestemmte vi oss aa motta vaage. Vi ville forsöke aa beskytte de opprinnelige beboere og gaa sammen mot metoden av eierne. Samtidig var det klart at de fleste av oss ikke vil flytte ut etter den legale tiden. Vi plasserte oss midt i en av de forskjellige fronter hvor gentrifisering skjer – i full bevissthet at eierne ville bruke oss for deres profit. Fra begynnelsen av var det hensikten vaart aa «turn gjedde». Midt i 2. distriktet som staar under sterk gentrifiseringstrykk kunne vi slik sette et anker til aa gripe inn i framgaaende displacement prosessen.

Mange av oss var hjemlöse til dette tidspunktet. Slik var skritten ogsaa en mulighet til aa frigjöre sei fra tvangen til aa betale leie, uten aa gjöre seg avhengig av daarlige almisser fasiliteter fra staten og kirken (som uansett bare staar aapen for folk med den «rette» pass).

Den förste tiden var ikke lett – mange mennesker som ikke kjente hverande fra för ble en gjeng sammen og det tok noen maaneder til et funksjonerende kollektiv skimte opp.

Som et aapent kollektiv forsöker vi aa skape et fritt, sosialt og kulturelt sted hvor forskjellige arter fra hendelser og aapen diskusjoner kan bli holdt.

Aktiviteter:

Siden slutten Februar 2012 er det hver söndag en «Folkekjökken» med pizza fra steinofen vaar. Mat og drikke faar du alltid mot frie donasjon. Det er viktig for oss at mennesker uten penger ikke blir utelukket. Litt senere etablerte seg «Filme unter der Hand» – en kino – paa tirsdag. Fortrinnsvis blir vist politiske filmer, dokumentarer og sjeldenheter. Det finnes en «Free-Shop» med klaer og andre nyttige ting og vi har en «Info-Shop» med en liten bibliotek. For aa gjöre den tilgjengelig paa andere dager er Pizzeriaen siden noen maaneder ogsaa aapent paa fredag ettermiddager. Siden september 2012 blir diskusjoner og informasjonshendelser holdt paa diverse söndag-kvelder. Beboerne og andre brukerne organiserte 1. Mai 2012 og 2013 en stor gatefest med navnet «Was ihr wollt…» («Hva dere vil…») Og for 2014 er festen i planelse. Siden sommeren 2012 er det hver maaned demostrasjoner med motto «Die Scheiß-Miete ist zu hoch!» («Dritt-leien er for höy!»). Ogsaa temaer som kritikken paa rasisme og fengsel samfunn blir opptatt.

Med slutten av kontraktstiden ble en kampanje startet hvor metodene av eierne ble avslöret. Vi publiserte en bidrag i «Augustin» (en gate-avis som blir solgt av hjemlöse selgerne) og inviterte utvalgte journalister til oss for aa forklare situasjonen. Aa samarbeide med mainstream-mediene er alltid en kritisk sak. Men paa denne tidspunkten syntes det hensiktsmessig riktig aa ha en viss offentlighet til overlappende beskyttelse. Dessuten var temaet «forskyvning skyldes oppskrivning» i Wien neppe diskutert.

Aktivitetene fra Castella GmbH:

Hva vi i mellomtiden hadde funnet ut om metodene av Motaev og Alaev i dette og andre hus ville gi nok material til en liten HowTo-haandbok for eiendomsmegling spekulasjoner: fjerne vinduer i gangen uten erstatning midt i vinter; slaa av vann og gass; vanlige besöker om kveldstidene av eieren selv eller haandlangere som har med seg bikkjeslagsmaal; skyve seg inn i leiligheter og utfordringen aa overgi nökkelen umiddelbart; olje og smörsyre, av og til bare söppel i gangen og trappen; gjentatte ganger trusselen at huset bryter ned snart; tette avlöpet slik at avlöpsvann staar i gaarden; malerier paa inngangsdörer til beboerne som ikke ville forhandle om flyttingen med eieren; skyggelegging av leietakere gjennom privatdetektiver; saksöke varseler med absurd begrunnelser hvor de mindre lovlig kvalifiserte og mindre finansielt sterke leietakerne maa bevise derers uskyld; trusler med vise etter mafia ledden, osv.

Eierne av Pizzeria kjöper utelukkende hus hvor faa folk med flest ubefristet og lave leieavtaler bor. Husene er relativt billig fordi tidligere eierne har allerede gitt opp aa kjempe. Motaev og Alaev er med deres minst 8 forskjellige selskaper spesialisert paa utkastelse av opposisjonelle leietakere. De bryr seg om siste skrittene og selger leilighetene enkeltvis. En forrettningsmodell som löfter höy profit naar det funkjonerer.

Vi skal flytte…

2. August 2012 endelig forsökte de to ved hjelp av rundt en dusen bygningsarbeidere, to privatdetektiver og en laasesmed aa fraflytte rommene som er nyttet fra Pizzeria-kollektivet og vegge opp inngangen til Pizzeria. Solidariske mennesker ble mobilisert. Det ble en lengre frem og tilbake hvori eieren og deres hjelpene brukte brutal vold. Etter mer en tolv timer ga de opp. En stund etter ga det flere ganger sabotasjer ved kraftsystemet. To ganger forsökte de aa bytte laas – men saa ble det en tid stillhet.

Paa denne utkastelsesforsök fulgte negative rapporter for eierne og litt etterpaa ble alle utkastelse dress mot leietakere i husene av Motaev og Alaev tilbaketrukket. Delvis vellykket – det vil vises hvor lenge. Imidlertid ble tvisten med Pizzeria-kollektivet stöttet i retten. Tilsynelatende ville de först bli kvitt de störste fredsforstyrrerne för de fortsetter fortrenging av leietakere ubemerket. Gjentatt ble det naadd en utsettelse og prosessen ble trekket ut. Slutten av Januar 2013 ble det siste termin hvor dommeren tilbydde sammenlignende rettslig ved gjensidig kravet fraskrivelse. Dessuten skulle vi enige oss om en flyttingstermin innom en maaned.

I mellomtiden kom en skriftelig dom som gir retten til eierne. Mens vi gaar i kallelse men regner med en snart avvisning. Etter det faar leietakere sikkert snart avslutningsbeskjeden. Konkret kan det bety en utkastelse fra midten av juni 2013.

… men vi gjenstaar!

Vi har avgjort mot en avtale med eierne fordi vi vil ikke etablere avtalene med disse menneskene. Istedet skal vi forbli i huset til statlige myndigheter kommer til aa haandheve tingsretten og kaster oss ut med vold. Vi gleder oss over alle besök og stöttelse og skal selvfölgelig forsöke aa mislykkes utkastelsen. For det vil hjelp utenfra vaere saart tiltrengt.

Hold dere oppdatert, tar kontakt med oss, organiserer solidaritet-handlinger, kommer over og saerlig:

Kommer alle til utkastelse paa dagen X!

Vi forblir alle!

Kontakten:

pizza.noblogs.org

muehfeldgasse12 {at} riseup.net

Mühlfeldgasse 12 / 1020 Wien

0043 680 2423453

A pizza marad!

Hogy kezdődött?

A Pizzeria Anarchia egya bécsi,második kerületben,a Mühlfeldgasse 12 cím alatt található lakóprojekt,mely 2012 novemberében lett alapítva és most kilakoltatás fenyegeti. Annak idején a ház és egzben egy Castella GmbH nevű kft két tulajdonosa Avner Motaev és Nery Alaev a ház díjtalan használatát ajánlották fel a beköltöző csoportnak átmeneti időre;először 2012 márciusáig, majd ugyanayon év júniusáig.Bár a tulajdonosok eleinte azt állították,hogy ez az ajánlatunk szociális érzékenységük által volt ösztönözve, nem tartott sokáig annak egyértelművé válása,hogy a beköltöző csoportot csak az eredeti lakásbérlők még a házban lakó részének megfélemlítésére és elüldözésére akarták használni.Ezt a szándékukat a bérlők végül a bíróság előtt is elismerték. A ház eredeti lakói olyan bérleti szerződések bitrokában állnak,melyek bírósági úton szinte felülírhatatlanoknak bizonyultak és a ház tulajdonsainak szabotázsakciói és fenyegetései sem fognak sikerrel járni.

A meglehetősen ellentmondásos körülmények ellenére úgy döntöttünk,hogy élünk a lehetősséggel. Célunk a még a házban maradt bérlők védelmére való kelés volt,illetve velük összefogva a tulajdonosok brutális üzleti praktikáival való ellenállás. Ugyanakkor világossá vált,hogy többségünk nem szándékozik elhagyni a házat az ingyenes használati jogot biztosító szerződés lejárta után sem. Ilyeténképpen a dzsentrifikáció sok frontvonalának egyikére helyeztük magunkat,annak teljes tudatában lévén hogy a tulajdonosok profitszerző céljaikra akarnak felhasználni bennünket.Célünk kezdetektől fogva a játék menetének megfordítása volt bécs második kerületének közepén letelepedve-mely intenzív dzsentrifikációs nyomásnak van kitéve-amikor úgy döntöttünk,hogy egy folyamatban levő kilaloltatást kísérlünk meg megakadályozni.

Skan közülünk hajléktalanok voltak a beköltözés idején,így ez a lépés egy az irreálisan magas lakbérekkel való viaskodás helyett az ön-emapncipáció aktusa volt,függetlenítve magunkat ay állam és az egyházak nem kielégítő szociális programjaitól melyek egyébként is csak a „megfelelő“ útlevéllel rendelkező emberek számára elérhetőek. A projekt megkezdésekor sok nehézséggel kellett szembenéznünk, sokan közülünk nem ismerték egymást az összeköltözésig és eltartott néhány hónapig, amíg egy összeforrt lakóközösséggé alakultunk. Egy nyitott közösségként szabad szociális és kultúrális teret próbálunk létrehozni,külömböző kultúrális eseményeket és nyitott vitákat szervezve.

Mit csinálunk?

2012 februárjától vasárnaponként „Kukázz és főzz“(önkéntes adomány ellenében-így ingyenesen is-igénybevehető alkalmi közösségi étkeztetés) konyháté pontosabban valódi,fafűtésű kemencében sült pizzát kínálunk a Pizzeria Anarchiába látogatóknak.Az ilyenkor felszolgélt ételek és italok önkéntes adományok ellenében-tehát pénztelenség esetében ingyen is-fogyaszthatók, ami különösen fontos számunkra,mivel nem értünk egyet a pénz nélkül levő emberek kiközösítésével. Később kalózmozit is működtetni kezdtünk, ahol keddenként politikai tárgyú filmeket,dokumentumfilmeket és filmritkaságokat vetítünk. Közösségi terünkben ingyenbolt illetve kis könyvtár és infoshop működik.Ezek jobb hozzáférhetősége végett a Pizzéria péntek délutánonként is nyitva tart. 2012 szeptemberétől a vasárnapi pizzás bulikra vitaesteket és infotalálkozókat is szervezünk többé-kevésbé állandó programként. A Pizzeria lakói és barátai 2012-ben és 2013-ban május 1.-i utcabált szerveztek „(A)mit akarsz“ címmel és ezt 2014.-ben is meg kívánják ismételni.2013 nyara óta „A rohadt lakbér túl magas“ címmel tüntetéseket szerveznek a ház lakói és barátai, havi rendszerességgel.Ezen tüntetéseken a résztvevők nemcsak a dzsentrifikáció,hanem a rasszizmus, a börtöntársadalom és egyéb társadalmi igazságtalanságok ellen is tiltakoznak. A ház tulajdonosaival megkötött szerdődés lejártakor a Pizzéria lakói kampánzt indítottak,amelz során sok addig rejtett tényre derült fény.

A lakócsoport tagjai a Bécs-szerte népszerű.Augustin című hajléktalan emberek által árult lapban közöltek írást és meghívott ujságíróknak nyilatkoytak a kialakult helyzetről. Bár a fősodrú médiával való együttműködés gyarkan vékony jégnek bizonyul,ebben az esetben a tulajdonosok támadásaival szembeni védekezés megfelelő módját leltük benne,ügyünk köztudatba emelésével.Ugyanakkor a házak „állagmegóvására“/“javítására“ hivatkozó kényszerkiköltöztetések nem számítottak gyakori társadalmi vitatémának, amíg nem fordítottuk a köz figyelmét ügyünkre.

A Castella Kft üzleti praktikái

Ha felsorolnánk mindazokat az ezközöket, melyekre  Motaev és Alaev az általunk lakott és más általuk jogilag birtokolt házakban vetemedtek és melyekre már eddig fénzt derítettünk,az ingatlanspekulációba való terjedelmes gzakorlati bevezetőt kellene írnunk: a bejárati ajtó üvegének kiemelése visszahelzeyés nélkül télen, a gáz és víz forráscsapjának elzárása, a lakók késő esti órákban való személyes zaklatása-néha maguk a tulajdonosok, néha harci kutyákkal „felfegyverzett“ felbérelt személyek által elővezetve.Ezen megfélemlítő szándékú látogatások során a betolakodók a lakókat kulcsaik átadaására próbálják rávenni,olaj és vajsav a lépcsőházban való szétlocsolása,a lépcsőház és bejárai tér szándékos beszemetelése újra és újra,a ház összeomlásával való fenyegetőzés, a csatornaredszer szándékos eldugítása úgz,hogy a szennyvíz az udvar árassza el,a kiköltözésről tárgyalni nem kívánó lakók lakásajtóinak összefirkálása,a lakók magánéletének felbérelt detektivvel való kutatása,a lakók lakószerzőséseinek jogi úton való megtámadása abszurd okora hivatkozva, melynek során a jogban járatlan és anyagilag sebezhető lakóknak kellet ártatlanságukat bizonyítani,bűnszövetkezet alakításaának vádjával való fenyegetőzés a lakók irányába és még sorolhatnánk…

A Pizzeria tulajdonosai rendszerint olyan házakat vásárolnak,melyek ritkábban lakottak és lakóik hosszútávú, a lakók szempontjából előnyös(olcsó) szerződésekkel bírnak. Ezek a házak ingatlanpiaci vételára azért kirívóan olcsó,mert az előző tuajdonosok foga is beletörött ezekbe a kemény diókba(a hosszú távú, legálisan gyakorlatilag megszüntethetetlen lakószerződések kierőszakolt felmondatásába). Motaev és Alaev legalább nyolc külömböző céget jegyezett be, melyeket a „leltár rendezésére“ próbálják használni,olyan módon, hogy „bérlőtelenítik“ a lakásokat és egyesével próbálják meg értékesíteni azokat. Amennyiben ezzel a módszerrel sikerrel járnak, az magas profitot hoz nekik. Kampányunk eredményeképp több cikksorzat foglalkozott a mühlfeldgassei ház ügzével úgy, minta a Castella Kft és más, Motaev és Alaev által tulajdonolt cégek kétes üzelmeivel.

El akarnak kergetni…

2012 augusztus másodikán a ház két tulajdonosai,ucatni munkással két magándetektívvel és egz lakatossal „megtámogatva“ minden kétséget kizárólag önkényes kilakoltatást kíséreltek meg  a házban tartózkodó, a Pizzeria lakóközösséghez tartozó személyek kárára. A Pizzeria bejáratát megpróbálták befalazni. A Pizzeria lakóközösség védelmére városszerte kiterjedt mobilizációnak köszönhetően, hosszú-több mint húsz órás huzavona után -mely során a tulajdonosk és bérenceik több ízben brutális fizikai erőszak elkövetésére vetemedtek-az ostromlók feladták eredeti szándékukat. A tulajdonsok a ház áramellátását megcélzó szabotázsakcióit, és a bejárati ajtó zárjénak lecserélésére tett kísérleteiket leszámítva nyugalmas időszak következett. A kilakoltatási kísérlet következményeképp fellépett médiafigyelem végül a tulajdonosok ellen fordult akik kénytelenek voltak a hosszútávú szerződéssel rendelkező lakók szerződéseit támadó bírósági eljárásaikat megszüntetni.Ez mindenképp egy részsiker, de a háború még nem dőlt el.

Ezután a ház tulajdonosainak a Pizzeria Lakóközösséggel való konfliktusának bírósági tárgyalása következett,ami eleve rosszul indult a tulajdonosk számára, akik először a legidegesítőbb bajkeverőktől akartak megszabadulni, mielőtt nekifogtak volna az érvényes lakószerződéssel rendelkező lakóktól való lehető legkisebb feltűnéssel járó  „megszabadulásnak“. A tárgyalás többszörösen el lett napolva. 2013 január végén megtörtént az utolsó bírósági meghallgatás,melynek során az ügyet tárgyaló bíró egy hónapot adott a Pizzeria Lakóközösség és a tulajdonosk közötti, peren kívüli egyességének megszületésére. Mostanra kézhez kaptuk a bíróság írásbeli ítéletét, melyben az a tulajdonosok javára döntött. Az ítélett ellen fellebbezést nyújtottunk be, ám nagyon valószínű,hogy az rövid időn belül elutasításra kerül. Ezután a tulajdonosknak jogukban áll majd a hatóságok közreműködésével történő kilakoltatásunk. Ez egzet jelent azzal,hogy a Pizzeriát 2012 június közepétől kilakoltatás fenyegeti.

…de mi maradunk!

Úgy döntöttünk,hogy nem egyezünk ki a tulajdonosokkal peren kívül,mert többé semmi tárgyalnivalónk nincs velük. Ehelyett a házban maradunk,amíg az állami erőszakszervezetek meg nem jelennek és erőszakkal érvényt nem szereznek a tulajdonoskk  az ingatlanhoz való jogához. Minden látogatásnak és támogatásnak nagyon örülünk és minden tőlünk telhetőt meg fogunk tenni a kilakoltatást meghiusítandó.Ehhez külső a támogatás minden létező formájára szükségünk van. Maradj velünk kapcsolatban,folyamatosan tájékozódj és másokat is tájékoztass helyzetünkről,lépj kapcsolatba velünk, szervezz szolidaritási akciókat,gyere és látogass meg bennünket és legfőképp:

Legyél ott,a kilakoltatás kritikus napján!

Nem hátrálunk meg!

Kapcsolat:

pizza.noblogs.org

muehlfeldgasse12 {at} riseup.net

Mühlfeldgasse 12 / 1020 Wien

+43 680 24 23 453

Pizza Info Flyer español

Pizza resiste!

¿Cómo empezó …

La Pizzeria Anarquía es un proyecto de casa ubicado en Mühlfedgasse 12 enel segundo distrito de Viena. Existe desde noviembre de 2011 y se encuentra ahora enpeligro de desalojo. En ese momento, los dos propietarios de la casa, AvnerMotaev y Nery Alaev, los propietarios de Castella GmbH, ofrecen un uso temporalde forma gratuita, hasta el primero de marzo, luego hasta junio de 2012. A pesar de que se afirmó estar motivado por la responsabilidad social, se convirtió rápidamente obvio que su motivación real (que admitieron en frente de la juez por ahora) era para asustar a los inquilinos restantes. Debido a su contratos de alquiler permanentes, era casi imposible desplazarlos por medios jurídicos, y también no pudieron ser persuadidos para salir por la sabotajes y actos de intimidación realizados por los propietarios.

A pesar de estas condiciones bastante contradictorias, decidimos tomar la oportunidad. Nuestro objetivo era proteger a los inquilinos restantes y colectivamente resistir contra las prácticas comerciales brutales de los propietarios. Al mismo tiempo, quedó claro que la mayoría de nosotros no tienen la intención de abandonar la casa después de la finalización del plazo legal determinado en el contrato. De esta forma, se coloca a nosotros mismos en medio de uno de los muchos frentes de gentrificación, siendo completamente consciente de la intención del propietario usarnos para su propio beneficio intereses. Desde el principio fue el plan para cambiar las tornas.

Muchos de nosotros éramos personas sin hogar en este momento y, por lo tanto, este paso nos dio también un posibilidad de emanciparse de la limitación para pagar alquileres,sin depender de las instituciones de caridad del Estado y de iglesia, los cuales están abiertos sólo para las personas con el pasaporte „correcto“ de todos modos. El inicio del proyecto no fue fácil, muchas personas no se conocían entre sí de antemano y le tomó varios meses hasta que un funcionamiento colectivo surgió.

Como un colectivo abierto, tratamos de crear un espacio libre, social y cultural en el que las diferentes formas de los eventos y discusiones abiertas pueden tener lugar.

Lo que hacemos:

Desde finales de febrero de 2012 „Cocina Popular“ con la pizza, creado para

todo aquel que quiera participar en la toma de decisiones o preparación de los ingredientes o de la pizza, se cocina en el horno de piedra y tiene lugar todos los domingos. Alimentos y bebidas son siempre a través una donación gratuita, si bien es importante para nosotros, que también personas que no tienen dinero no son excluidos Algún tiempo después, se empezó con las películas, donde se ofrecen películas con contenido político, documentales, películas no comerciales… cada martes. Además, contamos con una tienda gratuita de ropa y otras cosas útiles y una info-tienda con una pequeña biblioteca. Abierta al público también en otros días de la semana, la Pizzeria también está abierto los viernes por la tarde, ya desde hace algunos meses. Desde septiembre de 2012, los debates y reuniones de información se llevan a cabo en la pizza domingos. Cuando tenemos mas tiempo y los días son mas cálidos tomamos más espacio fuera de la casa, por ejemplo, para desayunar en la acera, y nuestra vida diaria se integra más con el entorno. El 1 de mayo de 2012 y 2013 habitantes, de otros usuarios y amigos de la Pizzeria organizaron una gran fiesta en la calle con el nombre de „¿Qué que quieres … „. Está previsto que se repita en 2014. Desde el verano hay manifestaciones mensuales con el lema „El maldito alquiler es demasiado alto“, donde temas como el de la crítica del racismo o de la sociedad carcelaria son igualmente tema de atención.

Con la expiración del contrato comenzamos una campaña donde los métodos de los propietarios fuesen revelados. Publicamos un artículo en el Augustin, un periódico de la calle que venden principalmente personas sin hogar, y invitó a algunos periodistas a que se las explique la situación. Aunque la colaboración con los medios de comunicación es un tema delicado, pensamos que puede ser apropiado en esta situación con el fin de crear una cierto público y atención a la protección contra los ataques. Además, el tema de los desplazamientos por „actualizar“ para propietarios de mayor nivel económico hasta ahora rara vez se discute en Viena.

Las prácticas comerciales de la Castella GmbH

Si reunimos todo lo que hemos descubierto hasta ahora acerca de los métodos de Motaev y Alaev en nuestra y otras casas, podríamos escribir fácilmente un extenso manual para la especulación inmobiliaria: Quitar, sin reemplazar, las ventanas del pasillo en invierno, cortando el suministro de gas o de agua, visitas periódicas tarde en la noche, a veces por los propios dueños, a veces por sus secuaces con un perro de pelea de la correa, entrometiéndose en los apartamentos y solicitando la entrega de llaves, aceite y ácido vertidos en las escaleras, a veces simplemente montones de basura en el pasillo y escalera, una y otra vez la amenaza de que la casa se derrumbe pronto, el bloqueo de la canalización, de manera que el agua residual está inundando el patio, garabatos exactamente a las puertas de los apartamentos de los inquilinos que no quiere negociar su eliminación con el propietario, snooping de inquilinos por detectives privados, demandas para obligar a la cancelación de contratos con razones absurdas, donde la mayoría menos capacitados legalmente y inquilinos menos fuertes financieramente tienen que demostrar su inocencia, las amenazas a la creación de una organización criminal, y así sucesivamente.

Los dueños de la pizzería sólo compran casas donde algunas personas restantes con contratos de alquiler a precios principalmente muy permanentes y antiguos, son relativamente baratas, porque otros propietarios ya trataron de romper estos huesos duros. Motaev y Alaev, utilizando al menos ocho empresas diferentes, se han especializado en esta llamada „liberación de inventario“, que frente a los últimos pasos de la „de-arrendamiento“ y vender los apartamentos de forma individual, principalmente como viviendas ocupadas por sus propietarios. Si todo sale bien, este modelo de negocio promete grandes beneficios. Como resultado de nuestra campaña, toda una serie de artículos se publicó sobre la casa en el Mühlfeldgasse así como sobre Castella GmbH y otras empresas de Motaev y Alaev.

Ellos quieren que nos vayamos …

El 2 de agosto 2012, los dos propietarios, apoyados por una docena de trabajadores, dos detectives privados y un cerrajero, finalmente intentaron desalojar por cuenta propia las partes de la casa que utiliza el Pizzeria-colectiva y para cerrar la entrada de la pizzería poniendo un muro de piedra. Los partidarios se movilizaron, fue una larga noche de idas y vueltas, donde en varias ocasiones los propietarios y sus secuaces utilizaron violencia brutal. Sin embargo, después de más de doce horas, que capitularon. Posteriormente, varios sabotajes de la fuente de alimentación y los intentos de cambiar las cerraduras de la puerta seguido, pero después de un tiempo se quedó en silencio.

Después de este intento de desalojo a los propietarios tuvieron que enfrentar las malas noticias en la prensa otra vez, y después de algún tiempo, todos los juicios de desalojo contra los restantes inquilinos fueron retirados del tribunal. Un éxito parcial, pero el tiempo dirá, ¿por cuánto tiempo. Pero entonces, el conflicto con el Colectivo Pizzeria fue a la corte. Al parecer, primero trataron de deshacerse de los alborotadores más molestos, antes de seguir con el desplazamiento de los inquilinos regulares así como sea posible. En repetidas ocasiones, el juicio fue pospuesto. A finales de enero 2013, sin embargo, tuvimos la última audiencia. La juez se ofreció a darnos una vez al mes para negociar un acuerdo mutuo con los propietarios.

Por ahora, hemos recibido un veredicto por escrito a favor de los propietarios. Nuestra intención es presentar una apelación, pero somos conscientes de que es muy probable que se nos niegue absolutamente. Después los propietarios podrán desalojar la casa legalmente con el apoyo de las autoridades. Concretamente, esto significa la pizzería está en peligro de desalojo a partir de mediados de junio de 2013.

 … Pero vamos a resistir!

Hemos decidido no tratar de llegar a un mutuo acuerdo con los propietarios, porque no queremos hacer ningún trato con ellos. En cambio, nos quedaremos en la casa, hasta que la autoridad del Estado vendrá a cumplir los derechos de propiedad y nos desaloje violentamente. Estamos muy contentos con todas las visitas y el apoyo, y sin duda trataremos de impedir el desalojo. Para ello, vamos a necesitar con urgencia todo tipo de apoyo desde el exterior. Difunde , póngase en contacto con nosotros, organizar acciones de solidaridad, ven a visitarla, y sobre todo:

Ven al desalojo en día X!

No vamos a retroceder!

Contacto:

pizza.noblogs.org

muehlfeldgasse12 {at} riseup.net

Mühlfeldgasse 12 / 1020 Wien / Viena

+43 680 24 23 453

Straßenfest 1. Mai – Was ihr wollt…

  • April 29, 2013 17:26

Am 1. Mai gibt es wieder ein Straßenfest vor unserem Haus.
Beginn ist um 14 Uhr, wer beim Aufbau helfen mag, kann gerne ab 11 vorbeikommen.

Programm:
Straßenfest 1. Mai: Was ihr wollt…

Draußen:

14:30 Open Jam Session
15:30 Hor 29. Novembar – Chor
16:00 Kurti Winterstein
16:45 Flamenco-Gitarre mit Walter
17:30 Ned so fad – Chor
18:00 Duo Kongenial
19:00 Varieté
19:30 Crapoids
20:30 Determination
21:30 Feuershow

Drinnen:

22:00 Esrap
23:00 Yasmo
danach: Open Jam Session

Jeden Samstag bis dahin finden um 16 Uhr offene Vorbereitungstreffen in der pizzeriA, Mühlfeldgasse 12  statt.

Hier mal zwei Plakate, weiteres Material muss noch digitalisiert werden bzw. ist in Arbeit. Wir freuen uns, wenn Leute die Info weitergeben, selbst Plakate und Flyer drucken und verteilen etc.

was wir wollen

1mai auf die strasse

Aufruf zur gemeinsamen Landnahme am 4. Mai

  • April 28, 2013 18:54

Wir geben hier den Aufruf von 17april.blogsport.eu wieder:

Plakat SoliLa Landbesetzung 4. Mai 2013

Plakat SoliLa Landbesetzung 4. Mai 2013

SoliLa -Solidarisch Landwirtschaften
SoliLa ist seit der Räumung der ihrer Fläche in Jedlersdorf im April 2012 landlos. SoliLa steht aber weiterhin für die Aneigung der Lebensmittelproduktion, bedürfnissorientiert, lokal, antikapitalistisch. Wir wollen ein gemeinschaftlich-nachbarschaftliches Projekt aufbauen, in dem lokal Gemüse angebaut wird, durch das Grün- und landwirtschaftliche Flächen in der Stadt erhalten werden, und das ein emanzipatorischer Ort sein möchte, der den Austausch und die Weitergabe von dissidentem Wissen ermöglicht. Dieses Projekt steht allen Menschen offen, die sich aktiv daran beteiligen möchten, z.B. stellen wir uns eine DIYFahrradwerkstatt oder regelmäßige Diskussionstreffen vor. Wir werden in dieser Saison den 4. Mai zu unserem Tag des kleinbäuerlichen Widerstands machen und uns aktiv Zugang zu Land verschaffen. Denn dieser wird uns als selbstorganisiertes Projekt immernoch durch Kapitalinteressen, Landspekulation und eine elitäre Stadtgestaltung verunmöglicht.

Spekulation mit der Lebensgrundlage
Viele landwirtschaftliche Flächen in Wien sind aktuell Opfer der Bauspekulation, wie beispielsweise am Donaufeld sichtbar wird, wo fruchtbares Land weiteren, auf Verwertungsinteressen ausgerichteten Bauprojekten weichen soll. Täglich gehen in Österreich 15 – 20 ha Boden unwiederbringlich als Bau- und Verkehrsfläche für die Landbewirtschaftung verloren. Das ist nicht nur für unser Ernährungssystem und damit den Arbeits- und Lebensbedingungen global, sondern u.a. auch durch den Verlust des CO2 Speichers Boden für den Klimawandel eine folgenreiche Katastrophe.

Wessen Stadt?!
Wir stellen uns seit längerem die Frage, was eigentlich „Stadt“ sein soll und was eigentlich noch „Land“ genannt werden kann. Eine Betrachtungsweise könnte sein, diese Orte nicht als binär und gegensätzlich zu verstehen, sondern diese LandStadt oder dieses StadtLand als Ort der Auseinandersetzung von verschiedensten Lebensentwürfen, einer Ernährung für alle und den Zugang zur Mitgestaltung des eigenen Lebensraums, zu betrachten. Dabei sind die Munserenachtverhältnisse zu Gunsten der weißen, wohlhabenden Norm verschoben und ein nicht-kommerzialiserter, und auch nicht-zubetonierter, öffentlicher Raum wird durch die elitäre Stadtplanung aktiv verdrängt. Wer hier wie leben darf wird klar definiert, anderes wird unterdrückt oder illegalisert. Ein solidarisches Miteinander und das Organisieren von Widerstand braucht nicht-kommerzialiserte, gemeinschaftlich nutzbare Räume. Auch deshalb werden sie aktiv verunmöglicht. Mit dem Besetzen einer Fläche wehren wir uns also nicht nur gegen die unhaltbaren Produktionsbedingungen, sondern auch gegen den Raub unserer Stadt.

Hate Supermarkt Love Ernährungssouveränität
In dieser Debatte um „städtischen“ Raum wollen wir auf eine weitere Ebene aufmerksam machen: Die Auswirkungen der „städtischen“ Lebens-/Konsumweise, die in den kapitalistischen Ausbeutungsbeziehungen einen gewichtigen Platz einnimmt und von der auch urbane politische Projekte zumeist keinen radikalen Abstand nehmen. Nicht nur werden fruchtbare Böden/die Umwelt durch die Massenproduktion/industrielle Landwirtschaft zerstört, sondern durch einen unkritischen Konsum wird die global verstrickte Ausbeutung durch diese Lebensmittelproduktion unterstützt. Weil immernoch Freiräume, politische Projekte, etc. in Supermärkten einkaufen (müssen) oder dumstern/containern was nicht für alle möglich und daher nicht nachhaltig ist, sehen wir Solidarisch Landwirtschaften auch in diesem Kontext als einen dringend notwendigen Gegenentwurf.
Die SoliLa möchte im kleinen eine alternative Produktions- und Lebensweise verwirklichen. Wir wollen uns der Marktlogik entziehen und für das Recht auf kooperative, kollektive, autonome, bedürfnisorientierte, kleinbäuerliche Nahrungsmittelproduktion in Stadt und Land einstehen. Mit dem angebauten Gemüse wollen wir Projekte, Freiräume und Menschen mit einer leistbaren, gesunden und lokalen Ernährung unterstützen, die über überteuerte “BioSupermärkte” nur lachen können. Gleichzeitig fordern wir den Stopp der Stadtverdichtung zulasten von Grün- Landwirtschafts- und selbstbestimmten Räumen, während 80.000 Wohnungen zu Spekulationszwecken leerstehen. Wir fordern ebenfalls Ernährungs- Saatgut- und Landsouveränität im Sinne einer globalen emanzipatorischen Land- und Nahrungsmittelpolitik.

Wir laden daher am 4.Mai zur gemeinsamen Landnahme ein! Kommt zahlreich und bringt eure Freund_innen, Kinder, Saatgut, Werkzeug, Lebensmittel, Workshops, Diskussionen, eigene Ideen zur Gestaltung des kollektiv belebten Stück Lands! Aktuelle Infos auf 17april.blogsport.eu

Resistance is fertile! Solidarisch landwirtschaften und leben jetzt!

Info Café with Members of TAM, Sa 27.4. 7 p.m.

  • April 18, 2013 19:09

imz_info-cafe-flyer-web

(version auf deutsch unten)

Members of TAM (fellowship of anarchists Maribor, Slovenia) will relate their experiences about the slovene uprisings, which they witnessed first-hand, and its aftermath. The latter is particularly interesting, as it led to some drastic demands by the general population, and the attempts to organise on the city-district level into an city-wide assembly, which would wrest the power back from the ruling cleptocrates into the hands of the people.
The debate should be particularly interesting due to closeness, shared history and many similarities between Slovenia and Austria (as territorial subjects, not nation states!)

The presentation will be at Pizzeria Anarchia, Mühlfeldgasse 12, Vienna, followed by an open debate.
Download-Link: Initiative for citywide assembly booklet (pdf)
The presentation and discussion will be in English language.

(in german):

Mitglieder der TAM (der Anarchistischen Vereinigung Maribor) werden ueber
die Aufstaende und Massenproteste in Slowenien im vergangenen Winter und
deren Folgen berichten. Die Nachwirkung dieser heterogenen
Protestbewegungen haben zu drastischen Forderungen von groszen Teilen der
Beteiligten geführt. So entstand in den letzten Monaten eine Vielzahl von
Stadtteilversammlungen, mit dem Anspruch, die politische Macht weg von den
herrschenden kleptokratischen Eliten in die Haende der Bevoelkerung zu
legen.

Repression überall!

  • April 12, 2013 05:41

Zwangsräumungen töten!

Rosemarie F. ist in dieser Nacht, nach der am Dienstag 9.4. erfolgten Zwangsräumung, in einer Wärmestube gestorben.

In Berlin wird es am Freitag 12.4. um 18 Uhr eine Trauerkundgebung geben. Details werden auf der Webseite des Bündnisses „Zwangsräumung verhindern!“ zu finden sein.
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

Zum Hintergrund:
aus: PM: 09.04., 11.00 Uhr, Zwangsräumung in Reinickendorf mit Großaufgebot an Polizei unter lautstarkem Protest vollzogen

Rosemarie F. ist durch Presseberichte auf das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ aufmerksam geworden und bat dieses um Hilfe. Sie bezieht Rente vom Amt für Grundsicherung. Sie wohnte zur Miete in einer Eigentumswohnung. Die Miete wurde direkt vom Amt für Grundsicherung an die wechselnden Eigentümer_innen überwiesen. Durch Eigentümerwechsel, Krankheit und Krankenhausaufenthalte ist die Miete nicht rechtzeitig gezahlt worden. Dies führte zu Kündigung und zum Räumungstitel.

Rosemarie F. ist seit einem Wirbelsäulenbruch schwerbehindert. Ihr Arzt attestiert, dass„…der Stress einer Wohnungsräumung der Patientin absolut nicht zumutbar…“ ist.

(…)

(…) der Ehemann der Eigentümerin (…)  sagte über Rosemarie F. „solche Leute sollten im Dschungel wohnen“ oder sich „umbringen“.

Es kursiert inzwischen ein ergreifendes Video-Statement von einem der Initiator_innen der Kältehilfe.

Inzwischen gibt es auch eine Presseaussendung der Initiative Zwangsräumung verhindern.

Dass Rosemarie F. aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme unter der Räumung mindestens unverhältnismäßig schwer zu leiden haben würde, war abzusehen. Am 27.2. war die bereits fast abgeschlossene Zwangsräumung in letzter Sekunde abgebrochen worden, das Gericht hatte sich zu einer nochmaligen Überprüfung durchgerungen. Letzten Endes wurde wie so oft im Sinne der Eigentümerin entschieden.

Wieder einmal schreckte die Staatsgewalt nicht davor zurück, zur Durchsetzung von Eigentumsinteressen über Leichen zu gehen!

Rosemarie, wir werden dich nicht vergessen!

 

Staatliche Zensur in Griechenland

Seit Donnerstag 11.4. ist das autonome News-Portal athens.indymedia.org nicht mehr zu erreichen. Der Abgeordnete der Regierungspartei Adonis Georgiadis gratulierte dazu auf Twitter dem Minister für öffentliche Ordnung, nachzulesen hier.

Indymedia Athen ist Sprachrohr und Kommunikationsplattform der antagonistischen Bewegungen in Griechenland. Diese Maßnahme ist ein gezielter Angriff auf die Opposition, und ein weiterer Schritt in Richtung totalitärer Strukturen in Griechenland.

update: Es gibt derzeit gab eine Zeit langdie Möglichkeit, auf Indymedia Athen über TOR zuzugreifen, und zwar unter der Adresse http://gutneffntqonah7l.onion/

Folgende Tor gateways erlauben erlaubten einen Zugriff mit einem normalen Web-Browser: http://gutneffntqonah7l.onion.to/     https://gutneffntqonah7l.tor2web.org/    https://gutneffntqonah7l.onion.sh/

Auch diese Variante des Zugriffs wurde inzwischen (Stand 18.4.) unterbunden!

Außerdem gibt es eine Alternativ-Seite mit aktuellen Informationen: indymedia.squat.gr

Ebenfalls angegriffen wurden die selbstorganisierten Radio-Stationen 98FM und Radio Entasi.

Hier eine Erklärung des Indymedia Athens Collective samt Aufruf zu einer Demonstration, Freitag 12.4. 13 Uhr am zentralen Platz der Zographou Polytechnischen Fakultät

In Wien: Repression bei Demo gegen Frontex-Abschiebung

Am 11.4. fand mal wieder eine FRONTEX-Sammelabschiebung nach Nigeria statt. Dagegen wurde mobilisiert, stundenlang versammelten sich rund hundert, zeitweise mehr Menschen vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände. Mindestens drei Gefangenentransporter verließen am späteren Abend trotz Blockadeversuchen das Gebäude. Die Polizei war mit einem riesigen Aufgebot vor Ort und agierte mit enormer Brutalität (Stoßen, Zerren, Faustschläge, Schlagstockeinsatz, in Gesicht fassen, Leute durch die Gegend schleifen). Letzten Endes wurden rund 30 Leute gekesselt.

Ein detaillierter Bericht zur Eskalation vor dem PAZ Rossauer Lände findet sich beim Freien Medium Ottensheim.

Hausdurchsuchung in Hamburg

In Hamburg fand am Morgen des 12.4. eine Hausdurchsuchung in einer Wohnung statt. Die dort wohnhafte Person wurde angeblich verdächtigt, am 27.10.2012 oder an den Tagen davor ein seit Jahren leerstehendes Gebäude betreten zu haben. An diesem Tag fanden in Hamburg mehrere Stadtteilspaziergänge statt, auf denen unter anderem Leerstand thematisiert wurde. Unter dem Vorwand, einen zu angeblichen Fußabdrücken passenden Schuh zu suchen, wurde das verfassungsmäßige Recht auf Schutz der Wohnung mit Füßen getreten. Es wurde seitens der Polizei nichts beschlagnahmt, es kann wohl davon ausgegangen werden, dass es sich um eine reine Einschüchterungsmaßnahme handelt. Der Vorfall zeigt, wie wenig der Staat sich noch darum schert, den demokratischen Schein zu wahren. Mehr zu der Hausdurchsuchung in Hamburg in diesem Artikel auf linksunten.indymedia.org

Auf Repression kann es nur eine Antwort geben:

Solidarität und Widerstand!

Programm April 2013

  • April 8, 2013 21:06

Regelmäßige Termine siehe unten.

Dienstag 9. April

20:00 Filme unter der Hand
Kurzfilmabend: Es gibt schon ein kleines Programm, doch: Bringt selber Filme (tendenziell unter 20min) mit. Politisches, Künstlerisches, Spassiges. Alles was euch einfällt und sich zu zeigen lohnt!

Samstag 13. April

16:00 Vorbereitungstreffen für Straßenfest am 1. Mai

Sonntag 14. April

Pizza Vokü
ab 17 Uhr vorbereiten, ca. ab 19 Uhr gibt’s Pizza

20:00 Info-Veranstaltung: Zwangsräumung stoppen!

Dienstag 16. April

20:00 Filme unter der Hand
Film: Thelma und Louise

Donnerstag 18. April

20:00 Politdiskubeisl
zur Situation der PizzeriA @EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien

Samstag 20. April

16:00 Vorbereitungstreffen für Straßenfest am 1. Mai

Sonntag 21. April

Pizza-Vokü
ab 17 Uhr vorbereiten, ca. ab 19 Uhr gibt’s Pizza
ab 20 Uhr Soli-Konzert für 3 Leute in U-Haft

Dienstag 23. April

20:00 Filme unter der Hand
Gremlins 1 + 2

Samstag 27. April

16:00 Vorbereitungstreffen für Straßenfest am 1. Mai

19:00 Info-Café with members of TAM

Members of TAM (fellowship of anarchists Maribor, Slovenia) will relate their experiences about the slovene uprisings, which they witnessed first-hand, and its aftermath. The latter is particularly interesting, as it led to some drastic demands by the general population, and the attempts to organise on the city-district level into an city-wide assembly, which would wrest the power back from the ruling cleptocrates into the hands of the people.
The debate should be particularly interesting due to closeness, shared history and many similarities between Slovenia and Austria (as territorial subjects, not nation states!)

The presentation will be at Pizzeria Anarchia, Mühlfeldgasse 12, Vienna, followed by an open debate.
Download-Link: Initiative for citywide assembly booklet (pdf)

Sonntag 28. April

Pizza-Vokü
ab 17 Uhr vorbereiten, ca. ab 19 Uhr gibt’s Pizza

Dienstag 30. April

20:00 Filme unter der Hand
„Distopian Night“ – Postapokalyptische Leckereien. Gezeigt wird unter anderem „The Road“ und weitere Filme

Mittwoch 1. Mai

Den ganzen Tag: Straßenfest „Was ihr wollt…“

—>>> weiterlesen – regelmäßige Termine

Infoveranstaltung: Zwangsräumung Verhindern! Sonntag 14.4.

  • April 8, 2013 16:48

Besuch aus Berlin…stop_zwangsraeumungen_3_200px
Schon länger geplant, endlich steht ein Datum fest:

Sonntag 14.4.2013, 20 Uhr
in der Pizzeria Anarchia, Mühlfeldgasse 12 / Mazzes-Insel / 1020 Wien

Wie immer Sonntags mit Pizza aus dem Steinofen, ohne Preis (freie Spende) und auch zum selber machen.

Das Bündnis gegen Zwangsräumungen ist seit Sommer letzten Jahres in Berlin aktiv und versucht durch direkte Aktionen Zwangsräumungen zu verhindern und Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen. Die Zwangsräumung steht im Kontext massiv steigender Mieten in Berlin. Immer mehr Menschen können sich die Mieten nicht mehr leisten. Verdrängung hat dabei viele Gesichter: Zwangsräumung, Modernisierung, Jobcenter zahlt die Miete nicht, Umwandlung in Eigentumswohnungen.

Das alles ist legal, politisch gewollt und in einer Gesellschaft mit kapitalistischen Wohnungsmarkt völlig normal. Die Verdrängung finden dabei meist still und leise statt. Durch das Organisieren von Protest wollen wir zeigen, was für ein gewaltsamer Akt der Verdrängung eine Zwangsräumung darstellt – sie reißt  Menschen aus ihrer Umgebung – und diesem durch kollektives Handeln und Solidarität etwas entgegensetzen.

Höhepunkt der bisherigen Mobilisierung war die Blockade der Zwangsräumung der Familie Gülbol am 14.02 in Kreuzberg. 831 Einsatzkräfte und eine als Polizistin verkleidete Gerichtsvollzierin waren nötig, um die Räumung gegen den Willen der knapp 1000 solidarischen Blockierer_innen durchzusetzen. Seitdem wagen immer mehr Betroffene den Weg in die Öffentlichkeit. Am Sonntag den 14.04 möchten wir das Bündnis vorstellen, erzählen wie wir bei Zwangsräumungen aktiv werden/sind und darüber diskutieren  wie so etwas in Wien aussehen könnte!

Einladung zu den Vorbereitungstreffen für das Straßenfest am 1. Mai „Was ihr wollt…“

  • März 29, 2013 13:55

Kommt ab jetzt jeden Samstag bis zum 1. Mai (30.3., 6.4., 13.4., 20.4., 27.4.) ab 16:00 Uhr in die Pizzeria (Mühlfeldgasse 12, 1020 Mazzes-Insel / Wien), denn:
Am 1. Mai 2013 wollen wir wie letztes Jahr mit vielen anderen zusammen ein Straßenfest vor unserem Haus feiern.

Wir laden alle Personen und Gruppen mit emanzipatorischem Anspruch ein, sich mit eigenen Ideen inhaltlich und organisatorisch einzubringen und das Fest mit uns gemeinsam zu gestalten.

Es gibt alles, was ihr wollt:
Musik, Theater, Variete, Filme, Info-Stände, Kost-Nix-Laden unter freiem Himmel, Essen, Trinken, Diskussionen, und sicher mit euren Ideen noch vieles mehr!

Uns ist wichtig, dass wir beim Straßenfest eine Atmosphäre schaffen, in der sich alle wohlfühlem und gemeinsam feiern können. Deshalb haben Rassismus, Sexismus und anderes diskriminierendes Verhalten keinen Platz. Wie wir das umsetzen und gemeinsam dafür Verantwortung tragen können, wollen wir auch auf den Treffen diskutieren. Ein Text als kleine Anregung dazu: Schöner feiern ohne Kackscheiße

Pizzapöbel meets Einbaumöbel

  • März 27, 2013 14:24

Am 6. April findet im Einbaumöbel eine Soliparty zur Deckung von Gerichts- und Stromkosten der Pizzeria Anarchia statt.
Wir laden alle ein, einen lustigen Abend mit uns gemeinsam zu verbringen. Neben Solicocktails und Infomaterial wird es verschiedene LiveActs geben. Darunter Punk, Freestylesession, Tekkno uvm.
Kommt vorbei und bringt eure Freund_innen mit!
Wie immer alles freie Spende.

Was: Solipartie :)
Wann: 6.April // ab 20 Uhr
Wo: 1bm Gürtelbogen 97 (http://1bm.at/)